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WIRTSCHAFTLICH UND PATIENTENNAH: NUR NIEDERGELASSENE FACHÄRZTE SICHERN DIE VERSORGUNG!

16. September 2004 - eur Berlin, 16. September 2004 – Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, begrüßt die Richtigstellung von Gesundheits-Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder, dass eine weitere Öffnung der Krankenhäuser zur ambulanten Versorgung im Rahmen der Integrierten Versorgung nicht durchsetzbar sei. Zuvor hatte der Verband Leitender Krankenhausärzte gefordert, den Kassenärztlichen Vereinigungen den Sicherstellungsauftrag zu entziehen und die ambulante fachärztliche Versorgung den Kliniken zu übertragen. Dazu stellt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian Zollner, fest:
„Nur bei den niedergelassenen Fachärzten ist eine flächendeckende und wohnortnahe fachärztliche Versorgung gewährleistet...

eur Berlin, 16. September 2004 – Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, begrüßt die Richtigstellung von Gesundheits-Staatssekretär Dr. Klaus-Theo Schröder, dass eine weitere Öffnung der Krankenhäuser zur ambulanten Versorgung im Rahmen der Integrierten Versorgung nicht durchsetzbar sei. Zuvor hatte der Verband Leitender Krankenhausärzte gefordert, den Kassenärztlichen Vereinigungen den Sicherstellungsauftrag zu entziehen und die ambulante fachärztliche Versorgung den Kliniken zu übertragen. Dazu stellt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian Zollner, fest:

„Nur bei den niedergelassenen Fachärzten ist eine flächendeckende und wohnortnahe fachärztliche Versorgung gewährleistet. Diese Form der Versorgung ist zudem wirtschaftlicher, wird vom Patienten gewünscht und ist daher bürgernah. Eine Verlagerung der Facharzt-Versorgung an die Kliniken bedeutet hingegen das Ende des ‚Facharztes um die Ecke‘, verursacht lange Wege und lange Wartezeiten. Zudem ist durch eine Verlagerung des Sicherstellungsauftrages an die Krankenhäuser mit einer Kostenexplosion zu rechnen, da diese einen viel höheren Personal- und Sachaufwand haben.“

Nach Ansicht des Bundesvorsitzenden leiden die Interessensvertreter der Krankenhäuser an einer Fehleinschätzung ihrer eigenen Möglichkeiten. Die Kliniken seien weder finanziell, noch strukturell und erst gar nicht personell in der Lage, die Facharztversorgung von der niedergelassenen Ärzteschaft zu übernehmen.

„Statt Verteilungskämpfe anzuzetteln und Gräben innerhalb der Ärzteschaft aufzureißen, sollten die Krankenhäuser zunächst die ihnen gestellten Aufgaben erfüllen und beispielsweise die Arbeitszeitproblematik in den Griff bekommen“, betont Dr. Zollner.

Die Kliniken sollten sich stattdessen auf eine sinnvolle Ergänzung der ambulanten Versorgung beschränken, wie sie bei der
Behandlung von schwerwiegenden Erkrankungen unter Nutzung von komplexem medizinischem Gerät bereits erfolgreich praktiziert werde, erklärt der Bundesvorsitzende.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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