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Ungleichbehandlung von ambulant und stationär unerträglich

Köln, 04. Dezember 2002 - Es ist unerträglich und verantwortungslos, dass die Vertragsärzte, die 90 Prozent der Patienten behandeln, voll von der Nullrunde im nächsten Jahr getroffen werden, während Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in einem Schreiben an Geschäftsführer und Personalräte von Kliniken auf genügend Möglichkeiten hinweist, diese Nullrunde zu umgehen. Dies erklärte der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, und kritisierte die ständige Benachteiligung der ambulanten ärztlichen Versorgung gegenüber dem stationären Bereich.

Die Bundesgesundheitsministerin betone in ihrem Schreiben, dass die Kosten für Lohn- und Gehaltssteigerungen durch Tarifsteigerungen zu 40 Prozent von den Krankenkassen auszugleichen seien, wenn das Krankenhaus ansonsten seinen Versorgungsauftrag nicht mehr erfüllen könne. In den neuen Bundesländern übernähmen die Krankenkassen die zusätzlichen Personalkosten vollständig. Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte hätten dagegen keinerlei Möglichkeiten, Lohnsteigerungen bei ihren Beschäftigten auf Dritte abzuwälzen. Deshalb müsse dann auch konsequenter Weise eine analoge Regelung für die zusätzlichen Personalkosten der Beschäftigten bei den Vertragsärzten geschaffen werden, forderte Dr. Zollner.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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