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Aktuelles

UMFRAGE UNTER NEU NIEDERGELASSENEN ÄRZTEN:
RAT DER KOLLEGEN NICHT UNBEDINGT GEFRAGT

06. Januar 2005 - eur Berlin, 6. Januar 2005 – Bei der eigenen Niederlassung ist der Rat erfahrener Kollegen nicht unbedingt gefragt, das ist ein Ergebnis einer Pilotstudie der „Jungen Ärzte im NAV-Virchow-Bund“. In den Monaten Oktober und November 2004 wurden mittels eines standardisierten Fragebogens alle 87 Ärzte, die sich im Verlaufe dieses Jahres in Südwürttemberg niedergelassen haben, telefonisch befragt. Davon waren 51 (58,62 Prozent) bereit, die Fragen zu beantworten. Die Gesprächsdauer am Telefon betrug zwischen zwei und fünf Minuten. Es lassen sich unter anderem folgende Kernaussagen treffen:

eur Berlin, 6. Januar 2005 – Bei der eigenen Niederlassung ist der Rat erfahrener Kollegen nicht unbedingt gefragt, das ist ein Ergebnis einer Pilotstudie der „Jungen Ärzte im NAV-Virchow-Bund“. In den Monaten Oktober und November 2004 wurden mittels eines standardisierten Fragebogens alle 87 Ärzte, die sich im Verlaufe dieses Jahres in Südwürttemberg niedergelassen haben, telefonisch befragt. Davon waren 51 (58,62 Prozent) bereit, die Fragen zu beantworten. Die Gesprächsdauer am Telefon betrug zwischen zwei und fünf Minuten. Es lassen sich unter anderem folgende Kernaussagen treffen:

Mit dem bisherigen eigenen Berufsleben sind die befragten Ärzte zufrieden. Im Rahmen der vorgegebenen sechsstufigen Skala (1=sehr gut; 6=ganz schlecht) bewerten sie im Durchschnitt ihr bisheriges Berufsleben mit 2,0.
Der Beratungsbedarf vor der Niederlassung durch erfahrene Fachkollegen wird nicht eindeutig artikuliert. Gleich viele Ärzte hätten sich eine solche Beratung gewünscht, wie nicht gewünscht (49,02 Prozent für eine Beratung; 50,98 Prozent gegen eine Beratung).

In den Niederlassungsformen bestehen dagegen gravierende Unterschiede zu den alteingesessenen Ärzten. Bei ihnen ist die Einzelpraxis mit 65 Prozent noch dominierendes Element (24 Prozent Gemeinschaftspraxis; 11 Prozent Praxisgemeinschaft). Die befragten „Jungvertragsärzte“ praktizieren lediglich zu 45 Prozent in einer Einzelpraxis, während 55 Prozent in einer Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft arbeiten.
Die Erwartungen gegenüber dem neuen EBM 2000plus, von dessen Gestaltung ja wesentlich die Höhe des eigenen Einkommens abhängt, sind nur für eine kleine Minderheit der Befragten positiv (5,88 Prozent), für 41,18 Prozent sind sie negativ und für mehr als die Hälfte (52,94 Prozent) eher indifferent.

Die befragten Ärzte repräsentieren ein Durchschnittsalter von 40,64 Jahren, wobei die Streuung zwischen 34 Jahre (der jüngste Proband) und 55 Jahre (der älteste Proband) liegt. Die Ärzte sind mit einem Anteil von 78,43 Prozent deutlich stärker in der Untersuchungspopulation vertreten als die Ärztinnen (21,57 Prozent). Das Verhältnis zwischen Fach- und Hausärzten lag bei 39,22 Prozent Hausärzten und 60,78 Prozent Fachärzten.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie hier

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
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