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STUDIE: VERTRAGSÄRZTE TROTZEN DEM BURNOUT

06. Februar 2008 - eur Berlin, 6. Februar 2008 – Vertragsärzte trotzen dem Burnout. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes, die die vertragsärztliche Tätigkeit im Lichte des Burnout-Syndroms untersucht hat. Mit Blick auf die vielfältigen Veröf-fentlichungen zum Burnout bei Klinikärzten sei die relativ entspannte Situation bei den Vertragsärzten vor allem auf das Fehlen von ausgeprägten Leitungshierarchien im Bereich der ambulanten medizinischen Versorgung zurückzuführen, erklärte der Vorsitzende der Stiftung, Professor Dr. Harald Mau.

eur Berlin, 6. Februar 2008 – Vertragsärzte trotzen dem Burnout. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes, die die vertragsärztliche Tätigkeit im Lichte des Burnout-Syndroms untersucht hat. Mit Blick auf die vielfältigen Veröf-fentlichungen zum Burnout bei Klinikärzten sei die relativ entspannte Situation bei den Vertragsärzten vor allem auf das Fehlen von ausgeprägten Leitungshierarchien im Bereich der ambulanten medizinischen Versorgung zurückzuführen, erklärte der Vorsitzende der Stiftung, Professor Dr. Harald Mau.

Befragungen aus den Jahren 1996, 2002, 2004 und 2007 haben ergeben, dass nur etwa 5 Prozent der befragten Ärzte einem Burnout sehr nahe sind. Rund 12 Prozent sind weit von einem Burnout entfernt. Etwa 80 Prozent der Vertragsärzte beantworten nur einen Teil der Burnout-Fragen zustimmend. Die geringe Verbreitung des Burnouts innerhalb der Vertragsärzteschaft ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass etwa drei Viertel der befragten niedergelassenen Ärzte sich über die Untersuchungszeit hinweg ein positives Verhältnis zu ihrem Beruf bewahrt haben.

Dennoch geht aus den empirischen Daten hervor, dass die Vertragsärzteschaft seit Jahren unter einer immensen Arbeitsbelastung steht. Neben Erschöpfung, Schlafdefiziten und unregelmäßigen Mahlzeiten leiden Ärzte darunter, dass ihnen die Überbeanspruchung in der Praxis kaum Zeit für das Privatleben lässt. Mehr als die Hälfte der Vertragsärzte konstatiert zudem, „zu wenig Zeit für die Patienten zu haben“.

Auch die wirtschaftliche Situation belastet die Vertragärzte. Für etwa zwei Drittel der Befragten resultieren Belastungen aus der „ungünstigen wirtschaftlichen Situation in unserem Lande“ und aus „den eigenen finanziellen Verpflichtungen“. Etwa 80 Prozent rechnen sogar in „absehbarer Zukunft mit wirtschaftlichen Problemen in der eigenen Praxis“.

Überdies wirken noch starke Belastungsfaktoren aus dem gesundheitspolitischen Bereich negativ auf die Vertragsärzte. Für 90 Prozent und mehr sind das Ausmaß der Gesetzgebung im Gesundheitssystem unseres Landes, das Ausmaß der Einflussnahme der Politik und der Krankenkassen auf die Patientenversorgung und die Befürchtung, dass die Rationierung im Gesundheitswesen weiter voranschreitet, Belastungen.

Die vollständige Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro hier im Internet unter der Rubrik „Stiftung“ oder in der Geschäftsstelle bestellt werden:

Brendan-Schmittmann-Stiftung
Geschäftsstelle Berlin
Chausseestraße 119b
10115 Berlin


Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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