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STUDIE: SCHLECHTE BEWERTUNGEN FÜR FUNKTIONÄRE DER KASSENÄRZTLICHEN VEREINIGUNGEN

12. November 2007 - eur Berlin, 12. November 2007 – Die Vertragsärzteschaft steht den Funktionären der Kassenärztlichen Bundesvereinigung skeptisch gegenüber, so lautet ein Ergebnis der Studie „Ausgewählte Aspekte des deutschen Gesundheitssystems im Urteil der Vertragsärzteschaft“ der Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes.

eur Berlin, 12. November 2007 – Die Vertragsärzteschaft steht den Funktionären der Kassenärztlichen Bundesvereinigung skeptisch gegenüber, so lautet ein Ergebnis der Studie „Ausgewählte Aspekte des deutschen Gesundheitssystems im Urteil der Vertragsärzteschaft“ der Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes.

Obwohl die ärztliche Selbstverwaltung laut Studie in der Vertragsärzteschaft stark verankert ist – mehr als die Hälfte aller Befragten hält sie für unverzichtbar, etwa ein Drittel teilt diese Meinung mit Einschränkungen – ist sie für 13 bis 19 Prozent der Befragten verzichtbar. Die Kassenärztlichen Vereinigungen werden dagegen deutlich kritischer gesehen. Für ungefähr ein Viertel der Befragten sind diese Institutionen unverzichtbar, etwa die Hälfte stimmt dieser Einschätzung teilweise – also mit Einschränkungen – zu und ein weiteres Viertel hält sie für verzichtbar.

Kritisch werden die Funktionäre der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gesehen. Nur eine Minderheit der befragten Vertragsärzte hält sie für fähig. Ungefähr die Hälfte der Probanden sieht das diametral anders.

Die Mehrheit der befragten Vertragsärzte sieht in der fehlenden Geschlossenheit das größte Handicap für die Ärzteschaft. Allerdings zeigen die Untersuchungsergebnisse von 2007, dass die Probanden aus den alten Bundesländern die Situation nicht ganz so negativ bewerten, wie ihre Kollegen aus den neuen Bundesländern.

Eine in der Zukunft nicht auszuschließende Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigungen belastet die Probanden in deutlich geringerem Ausmaß als die ungenügende Vorbereitung der Vertragsärzteschaft auf diesen Schritt.

Weiterhin wurden in der Studie die Einschätzung der ärztlichen Proteste 2006, die weitere Entwicklung des Gesundheitssystems, die Zukunft durch die Integrierte Versorgung und die Meinung zur elektronischen Patientenkarte untersucht.

Die vollständige Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro hier im Internet unter der Rubrik "Stiftung" oder in der Geschäftsstelle bestellt werden:

Brendan-Schmittmann-Stiftung
Geschäftsstelle Berlin
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin

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