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STUDIE: PHARMAREFERENTEN ERWEITERN INFORMATIONSANGEBOT BEI ARZTBESUCHEN

22. September 2008 - eur Berlin, 22. September 2008 –„Die Pharmareferenten haben ihr Informationsangebot bei den Arztbesuchen erweitert“, diese Aussage stellt der Vorsitzende der Brendan-Schmittmann-Stiftung, Prof. Dr. Harald Mau, an den Anfang seiner Ausführungen bei der Vorstellung der Studie: „Der Pharmareferent in der Bewertung der Vertragsärzteschaft“. Diese Studie stellt Ergebnisse einer 2008 erneut zum Thema Pharmareferent durchgeführten Befragung dar. Die aktuellen Ergebnisse bestätigen über große Bereiche die von 2006. Offensichtlich wird der Besuch von Pharmareferenten von den Vertragsärzten ungebrochen sehr geschätzt. Im Einzelnen lassen sich die folgenden Detailaussagen belegen:

eur Berlin, 22. September 2008 –„Die Pharmareferenten haben ihr Informationsangebot bei den Arztbesuchen erweitert“, diese Aussage stellt der Vorsitzende der Brendan-Schmittmann-Stiftung, Prof. Dr. Harald Mau, an den Anfang seiner Ausführungen bei der Vorstellung der Studie: „Der Pharmareferent in der Bewertung der Vertragsärzteschaft“. Diese Studie stellt Ergebnisse einer 2008 erneut zum Thema Pharmareferent durchgeführten Befragung dar. Die aktuellen Ergebnisse bestätigen über große Bereiche die von 2006. Offensichtlich wird der Besuch von Pharmareferenten von den Vertragsärzten ungebrochen sehr geschätzt. Im Einzelnen lassen sich die folgenden Detailaussagen belegen:

• Vertragsärzte der Untersuchungspopulation empfangen nach wie vor im Durchschnitt wöchentlich etwa 7 Pharmareferenten (2008: 7,08; 2006: 7,39).
• Die Ergebnisse belegen auch, dass es ebenfalls keine nennenswerten Veränderungen im Verhalten gegenüber den Pharmareferenten gibt. So verhalten sich 51,20 Prozent der Befragten „of-fen“ gegenüber den Pharmareferenten (2006: 52,89 Prozent). Als „neutral“ würden 37,24 Prozent ihre Verhaltensweise bezeichnen (2006: 32,03 Prozent), und 11,11 Prozent sehen sich „zurückhaltend“ (2006: 14,13 Prozent). Als positive Aspekte des Besuchs von Pharmareferenten sind „die Fortbildungsangebote“ (2008: 77,78 Prozent; 2006: 82,77 Prozent) klar an der Spitze.
• Für die „Organisation der Fortbildung“ wird der Pharmareferent gegensätzlich beurteilt. So bescheinigen 43,09 Prozent der befragten Vertragsärzte dem Pharmareferenten eine große Rolle, 44,44 Prozent von ihnen gestehen ihm dagegen lediglich eine geringe Rolle zu. Für 12,01 Prozent der Probanden spielt der Pharmareferent diesbezüglich keine Rolle.
• Etwas mehr als zwei Drittel der befragten Vertragsärzte bewerten die Übergabe von „Arzneimittelmustern“ als positiv (2008: 69,67 Prozent; 2006: 71,33 Prozent). Außerdem möchten 63,81 Prozent der Probanden die Muster vom Pharmavertreter übergeben bekommen, 24,32 Prozent ziehen die Direktbestellung beim Arzneimittelhersteller vor, und 10,81 Prozent möchten keine Muster.
• „Der persönliche Kontakt“ zum Pharmareferenten hat zwar im Vergleich der Ergebnisse von 2008 mit denen von 2006 den gleichen Rangplatz erhalten, es ist der einzige Indikator, der 2008 deutlich häufiger von den Probanden gewählt wurde als 2006. Für 64,56 Prozent (2006: 51,01 Prozent) der befragten Vertragsärzte ist dieser Kontakt ein positiver Aspekt des Besuchs von Pharmareferenten in der Vertragsarztpraxis. Dieses Ergebnis bestätigt die Vermutung, dass offensichtlich von der Mehrzahl der Vertragsärzte der Pharmareferent nicht nur als „Überbringer“ von Fortbildungsangeboten, fachlichen Informationen und Arzneimittelmustern gesehen wird.
• Für das Verhältnis der befragten Vertragsärzte zu den Pharmareferenten spielen die „Informationen zur Wirtschaftlichkeit“ (2008: 29,73 Prozent; 2006: 35,13 Prozent), „die gesundheitspolitischen Informationen“ (2008: 25,68 Prozent; 2006: 23,69 Prozent) und die zum „Patientencoaching“ (2008: 10,36 Prozent) ebenfalls eine Rolle.

Die vollständige Studie kann gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro im Internet
(www.nav-virchowbund.de unter der Rubrik „Stiftung“) oder
in der Geschäftsstelle bestellt werden:
Brendan-Schmittmann-Stiftung, Geschäftsstelle Berlin
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin
Telefon: 0 30 / 28 87 74- 0, Fax: 0 30 / 28 87 74-15

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