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Aktuelles

Streik bei Öffnung der Krankenhäuser für ambulante Versorgung

Köln, 11. November 2002 - Die niedergelassenen Ärzte werden eine Öffnung der Krankenhäuser für die ambulante Versorgung von Herzpatienten nicht kampflos hinnehmen und notfalls mit Streikmaßnahmen darauf antworten.

Dies erklärte der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Maximilian Zollner, und warf der Bundesregierung vor, die ambulante fachärztliche Versorgung der Patienten systematisch zu ruinieren und einer Staatsmedizin den Weg zu bereiten. Auch die in den Disease-Management-Programmen vorgesehene steuernde Funktion der Hausärzte werde dadurch ad absurdum geführt.

Es sei nicht nachzuvollziehen, so Zollner, dass man im Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit davon ausgehe, durch die ambulante Behandlung von Herzpatienten im Krankenhaus Geld sparen zu können. Das Gegenteil sei vielmehr der Fall, weil dort erst neue Strukturen, die teuer seien, aufgebaut werden müssten. Zudem wären die Krankenhäuser schon allein quantitativ überfordert. Für die Patienten bedeute dies weitere Wege und den Verlust der freien Arztwahl, weil sie nicht mehr durch den Arzt ihres Vertrauens behandelt würden.

Die Gewerkschaft ver.di, von der diese Forderung komme, brüste sich, damit Arbeitsplätze in den Krankenhäusern zu retten, verschweige aber, dass sie in Kauf nimmt, eine große Zahl von Arbeitsplätzen in der ambulanten Versorgung zu vernichten, erklärte Zollner.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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