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NATIONALER PROTESTTAG 22. SEPTEMBER 2006: DER PROTEST GEHT WEITER!

18. August 2006 - eur Berlin, 18. August 2006 – Die Eckpunkte nehmen Gestalt an. Die Umrisse werden immer deutlicher: Für die niedergelassenen Ärzte wird sich nichts verbessern: ­Es soll zwar eine Gebührenordnung in Euro und Cent geben, aber keiner weiß, wann. Die Budgetierung soll beendet werden, soll aber durch die Hintertüre, über Pauschalen und Mengenbegrenzungen wieder eingeführt werden. Bürokratieabbau: Absichtserklärungen, aber nichts Konkretes. Die Freiberuflichkeit: weiterhin in akuter Gefahr!

eur Berlin, 18. August 2006 – Die Eckpunkte nehmen Gestalt an. Die Umrisse werden immer deutlicher: Für die niedergelassenen Ärzte wird sich nichts verbessern:

­

  • Es soll zwar eine Gebührenordnung in Euro und Cent geben, aber keiner weiß, wann.

  • Die Budgetierung soll beendet werden, soll aber durch die Hintertüre, über Pauschalen und Mengenbegrenzungen wieder eingeführt werden.

  • Bürokratieabbau: Absichtserklärungen, aber nichts Konkretes.
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  • Die Freiberuflichkeit: weiterhin in akuter Gefahr!



Die KBV hat die Kostenerstattung – eine zentrale Forderung der Ärzteschaft – so gut wie beerdigt. Dadurch stellt sich die KBV offen gegen die Interessen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. „Dieser Konflikt wird zum Kernthema des nächsten Nationalen Protesttages am 22. September in Berlin werden“, kündigt der Vorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Maximilian Zollner, am 3. August in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Darin erklärt er weiter, dass die Argumentation der KBV Argumentation für das Sachleistungssystem ein „Affront gegen die ärztliche Basis ist, die die Kostenerstattung mit großer Mehrheit will“. Die KBV entwickle sich „immer weiter weg von der Interessenvertretung hin zu einer staatlich beeinflussten Regulierungsbehörde“.

Deshalb muss der Protest weitergehen. Am 22. September in Berlin besteht die vielleicht letzte Möglichkeit, ein deutliches Zeichen zu setzen. Die Protestveranstaltung beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung am Gendarmenmarkt. Der Protestzug führt anschließend durch die Berliner Mitte wieder zurück zum Gendarmenmarkt, wo auch die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Weitere Informationen im Bereich Ärzteproteste auf dieser Homepage.

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