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Pressebereich

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt. 

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„SCHWARZBUCH“-VORWÜRFE GEGEN ÄRZTE SIND EMPÖREND UND UNANSTÄNDIG

Pressemitteilung
07. April 2004 - eur Berlin, 7. April 2004 – Als „empörend und schlichtweg unanständig“ bezeichnet der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian Zollner, die Vorlage eines „Schwarzbuches“ aus dem Gesundheitsministerium. Darin geschilderte Fälle mutmaßlicher „Verstöße der Ärzte“ seien ein „übles Machwerk der plumpen Stimmungsmache“, erklärt Dr. Zollner. Es handle sich um eine undifferenzierte Auflistung von vermeintlichem Fehlverhalten. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es sich nach einer genaueren Prüfung solcher Fälle zumeist um ungerechtfertigte Anschuldigungen gehandelt habe. „Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: Fehlverhalten oder Geset-zesverstöße müssen geahndet werden. Das muss aber in aller Form und auf dem Rechtsweg geschehen und nicht durch eine pauschale Verleumdungskampagne“, betont Dr. Zollner.

100 TAGE GESUNDHEITSREFORM: SCHMIDTS SCHÖNFÄRBEREIEN GEHEN AN DER REALITÄT VORBEI

Pressemitteilung
05. April 2004 - eur Berlin, 5. April 2004 – Als eine „Lobhudelei, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, hat der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian Zollner, die Bilanz von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt und der Patientenbeauftragten Helga Kühn-Mengel zu den ersten hundert Tagen Gesundheitsreform bezeichnet. „Die Unzufriedenheit und Unsicherheit in der Bevölkerung hat eher zu- als abgenommen“ bestätigt der Allgemeinmediziner Dr. Zollner. Der Grund dafür sei, dass Ulla Schmidt die Bevölkerung bei den Reformen nicht richtig mitgenommen habe. „Kein Versicherter und Patient weiß, wohin die Reise im Gesundheitswesen gehen wird. Das wäre der Job von Ulla Schmidt gewesen, den 70 Millionen Versicherten eine Perspektive aufzuzeigen“, so Dr. Zollner weiter.

ÖFFENTLICHE ENTSCHULDIGUNG VON CASPERS-MERK GEFORDERT !

Pressemitteilung
17. März 2004 - eur Berlin, 17.03. 2004 –. "Wenn die Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, Kritiker der Gesundheitsreform als 'Blockierer und Saboteure' beschimpft, ist das schon unterhalb jeglichen Niveaus, das in einer politischen Auseinandersetzung überhaupt erreicht werden kann."

KEIN NEUER EBM OHNE PROBELAUF

Pressemitteilung
08. März 2004 - eur Berlin, 8. März 2004 – Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, fordert, keinen neuen EBM (Einheitlicher Bewertungs-Maßstab) ohne einen angemessenen Probelauf einzuführen. Nachdem der Länderausschuss der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Ende vergangener Woche den neuen EBM 2000 plus zwar mit der denkbar knappsten Mehrheit von einer Stimme, aber ohne eine Mengensteuerung beschlossen hat, sind die Auswirkungen auf die Vergütung ärztlicher Leistungen und die Versorgung der Patienten weiter unsicher.

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Fon: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
E-Mail: klaus.greppmeir@nav-virchowbund.de