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Pressebereich

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt. 

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GESUNDHEITSREFORM BETRÜGT PATIENTEN UND NIEDERGELASSENE ÄRZTESCHAFT
ÄRZTE-ALLIANZ FORDERT JÄHRLICH ZWEI MILLIARDEN SCHULDENABBAU EIN

Pressemitteilung
06. Februar 2007 - eur Berlin, 6. Februar 2007 – Durch die in der vergangenen Woche verabschiedete Gesundheitsreform ist keine der zentralen Forderungen der Ärztedemonstrationen aus den zurückliegenden 12 Monaten erfüllt worden. Mit eindrucksvollen Protesten und berechtigten Forderungen haben Ärzteschaft, Heilberufe und Patienten die bestehende Unterfinanzierung der ambulanten Versorgung angeprangert. 30 Prozent Umsonstleistungen durch Finanzierungslücke sind eine Tatsache, die im jüngst verabschiedeten Gesetz keinerlei Berücksichtigung findet. Eine für das Jahr 2009 vorgesehene Verbesserung der Honorarsystematik soll beruhigen und Hoffnungen wecken. Aber sie ist nichts weiter als ein Köder der Politik für die Ärzteschaft, der aktuell ohne Wert und ohnehin fragwürdig in der Realisierung ist.

GESUNDHEITS-MURKS: SCHWARZER TAG FÜR DEN DEUTSCHEN PARLAMENTARISMUS

Pressemitteilung
02. Februar 2007 - eur Berlin, 2. Februar 2007 – Zur heutigen Verabschiedung des „GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz“ im Deutschen Bundestag erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann: „Der Vorhang fällt und alle Fragen offen – dieses Wort von Bertold Brecht beschreibt den heutigen vorläufig letzten Akt der Tragödie um die Gesundheitsreform richtig. Denn nachdem der Deutsche Bundestag heute mit dem so genannten ‚GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz‘ das umstrittenste Gesetzeswerk der letzten Jahre verabschiedet hat, bleiben mehr Fragen als Antworten:

ÄNDERUNGEN ZUM BASISTARIF: ZWANGSKOLLEKTIVIERUNG VOR TORESSCHLUSS

Pressemitteilung
31. Januar 2007 - Berlin, den 31. Januar 2007 – Die auf den letzten Drücker eingebrachten Änderungen bei der Umsetzung des Basistarifs der Privaten Krankenversicherung verursachen eine signifikante Verschlechterung in der Versorgung. Durch kurz vor Toresschluss eingebrachten Regelungen soll das System der Privaten Krankenversicherung zukünftig mittels Basistarif und über einen Sicherstellungsauftrag der systemfremden Kassenärztlichen Vereinigungen der Gesetzlichen Krankenversicherung gleichgeschaltet werden. Das wird den Weg zu einer Einheitsversorgung auf gleich schlechtem Niveau ebnen.

ALLIANZ: ABGEORDNETE MÜSSEN DIE GESUNDHEITSREFORM ABLEHNEN!

Pressemitteilung
25. Januar 2007 - eur Berlin, 25. Januar 2007 – Die Allianz Deutscher Ärzteverbände fordert alle Bundestagsabgeordneten auf, die Gesundheitsreform am übernächsten Freitag im Deutschen Bundestag abzulehnen. Die Abstimmung darf von den Abgeordneten nicht allein unter Machtfragen gesehen werden. Denn eine Ablehnung der Gesundheitsreform hätte keine Krise der Regierung zur Folge, sondern sie wäre ein Sieg des Parlamentarismus. Weite Teile der Reform werden von den Abgeordneten hinter vorgehaltener Hand abgelehnt. Lediglich die Koalitions-Räson spielt bei den Befürwortern eine Rolle.

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Fon: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
E-Mail: klaus.greppmeir@nav-virchowbund.de