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OECD- und Kassenstudie belegen: Deutschland hat kürzeste Wartezeiten

Berlin, 27. Mai 2013 - Patienten in Deutschland müssen im Vergleich der OECD-Länder am kürzesten auf einen Termin beim Facharzt oder einen operativen Eingriff im Krankenhaus warten. Dies zeigt die jüngst veröffentlichte Studie des Wissenschaftlichen Instituts der Privaten Krankenversicherung (WIP) zu Rationierung und Versorgungsunterschieden in Gesundheitssystemen im internationalen Vergleich.

83 Prozent der Deutschen warten weniger als einen Monat auf einen Facharzt-Termin. (© Alexander Raths - Fotolia.com)

"Damit ist das Hauptargument für eine rot-grüne Bürgerversicherung klar widerlegt. Es gibt in Deutschland kein Wartezeitenproblem aufgrund einer sogenannten Zwei-Klassen-Medizin durch das duale System aus Gesetzlicher und Privater Krankenversicherung. Im Gegenteil: In fast allen anderen Ländern mit langen Wartezeiten existieren öffentliche Steuer- oder Sozialversicherungssyteme, wie sie die Opposition fordert“, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich. Dennoch sei die Versorgung dort nicht besser, sondern schlechter.

Laut der WIP-Studie gaben bei einer internationalen Erhebung in den OECD-Ländern 83 Prozent der deutschen Befragten an, weniger als einen Monat auf einen Facharzt-Termin warten zu müssen. 78 Prozent mussten weniger als einen Monat auf einen operativen Eingriff im Krankenhaus warten. Bei beiden Werten liegt Deutschland im Länder-Vergleich an erster Stelle. Der Anteil der Patienten, die zwei Monate oder länger auf einen Facharzt-Termin warten müssen, liegt hierzulande bei sieben Prozent. Nur in der Schweiz gibt es weniger überlange Wartende.

Auch die Patienten sehen keinen Trend zur Zwei-Klassen-Medizin in der Bundesrepublik. Bei einer Ende vergangener Woche veröffentlichten repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der IKK Classic bemängeln lediglich neun Prozent der Befragten eine Bevorzugung Privatversicherter. Gleichzeitig gaben 78 Prozent an, dass sie mit der kurzfristigen Terminvergabe der Ärzte zufrieden seien.

„Das Nebeneinander von Privaten und Gesetzlichen Krankenkassen ist der große Vorteil für den Gesundheitsstandort Deutschland. Dass zeigen die Zahlen deutlich. Kommt die Bürgerversicherung nach den Plänen der Opposition, droht die Patientenversorgung Schaden zu nehmen“, warnt Dr. Heinrich. Das Beispiel lieferten alle anderen entwickelten Länder mit staatlichen Einheitssystemen.

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