Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

NEUJAHRS-BRIEF DES BUNDESVORSITZENDEN:
KEINE ANGST VOR NEUEN WEGEN

05. Januar 2009 - Der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes fordert die niedergelassenen Ärzte auf, um bessere Rahmenbedingungen für ihren Beruf zu kämpfen. "Ob durch neue Vertragsformen, Versorgungsangebote der Netzorganisationen, Selektivverträge der Verbände und Verbünde, Kostenerstattung und Direktvertraglichkeit – über allem muss das Interesse stehen, für Patienten und Ärzteschaft Wege aus dem Versagen der Kollektivverträge zu finden. Wir dürfen keine Angst vor diesen neuen Wegen haben, denn ein Verharren oder die Hoffnung auf bessere Zeiten unter dem körperschaftlichen Dach machen uns hilflos. Wir müssen uns selbst helfen, Eigeninitiative ist gefordert", so Dr. Klaus Bittmann. Den Brief des Bundesvorsitzenden zum neuen Jahr:

Liebe Kolleginnen,
liebe Kollegen,

die niedergelassene Ärzteschaft in Deutschland blickt größtenteils mit Sorge auf das vor uns liegende Jahr 2009 und auf die Zukunft unseres freien Berufes.

War doch endlich eine leistungsgerechte Honorierung in Euro und Cent versprochen, so wird nach schwer nachvollziehbarer Rechenkunst der KVen dennoch eine Mangelverteilung mit Kosmetik fortgeführt. Dies war zu erwarten bei einer umfassendsten Budgetierung durch Gesundheitsfonds, gesetzlich festgesetztem Beitragssatz und einem Orientierungspunktwert von 3,5 bundeseinheitlich. Für die so genannten neuen Bundesländer endlich eine Angleichung, die aber an der gesamten Insuffizienz der Finanzierung für die ambulante Versorgung wenig ändert.

Dies alles sollte kein Grund sein, die Liebe zum ärztlichen Beruf zu leugnen. Aber es ist ein Grund, aus Liebe zu diesem Beruf für bessere Rahmenbedingungen zu kämpfen! Ob durch neue Vertragsformen, Versorgungsangebote der Netzorganisationen, Selektivverträge der Verbände und Verbünde, Kostenerstattung und Direktvertraglichkeit – über allem muss das Interesse stehen, für Patienten und Ärzteschaft Wege aus dem Versagen der Kollektivverträge zu finden. Wir dürfen keine Angst vor diesen neuen Wegen haben, denn ein Verharren oder die Hoffnung auf bessere Zeiten unter dem körperschaftlichen Dach machen uns hilflos. Wir müssen uns selbst helfen, Eigeninitiative ist gefordert.

Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, begleitet als Dienstleister für seine Mitglieder das Berufsleben durch Unterstützung und Beratung von der Niederlassung bis zur Praxisabgabe – nur damit ist es nicht mehr getan. Über den Wirtschaftsdienst und die Kooperation mit der Ärztedienstleistungsgesellschaft der Genossenschaften bieten wir Ihnen Unterstützung bei betriebswirtschaftlicher Organisation und beim Einkauf von Wirtschaftsgütern. Unternehmerisches Denken ist für jede Praxisform eine Überlebensnotwendigkeit.

Über die Netzagentur beteiligen wir uns fördernd an der weiteren Professionalisierung der ärztlichen Netzorganisationen in Deutschland.

Durch vertragliche Vereinbarung sind wir beteiligt im BVMG, eine eingetragene Genossenschaft, bestehend aus dem Bundesverband von MEDI Deutschland, den Ärztegenossenschaften und dem NAV-Virchow-Bund. Diese Organisation hat ihren Schwerpunkt auf Vertragsgestaltungen, sucht unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ Vertragskonzepte für Haus- und Fachärzte, in Zusammenarbeit mit dem Hausärzteverband. Hier liegt die größte Herausforderung, die wir nicht gesucht haben, sondern die wir als Interessenvertretung durch die Bruchstellen des KV-Systems annehmen müssen.

Ich wünsche Ihnen mit Hilfe unseres Verbandes einen Weg durch das neue Jahr, der auch wieder Optimismus zulässt – auch im Hindernislauf gibt es ein Ziel.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@nav-virchowbund.de
Web: www.nav-virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/nav_news

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Fon: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
E-Mail: klaus.greppmeir@nav-virchowbund.de