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GOÄ-Reform: Heinrich weist Einmischung der Kliniken zurück

Berlin, 03. Dezember 2015 - Zur Äußerung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zur Diskussion um die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und die Forderung nach Einbeziehung der DKG erklärt Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund:

Dr. Heinrich: "DKG-Forderungen offenbaren Missverständnisse" (© Schoelzel)

„Die Forderungen von DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum offenbaren mehrere Missverständnisse. Die GOÄ ist allein eine ärztliche Gebührenordnung, wie sie dem freien Beruf Arzt zusteht. Sie muss die Leistungsfähigkeit und die Verantwortung des ärztlichen Handelns abbilden. Krankenhäuser als Institutionen haben damit nichts zu tun. Es ist die Kernaufgabe der GOÄ, ausschließlich dazu zu dienen, die Abrechnung ärztlicher Leistungen gegenüber dem Patienten zu regeln. Jetzt zeigt sich, dass die Einrichtung einer gemeinsamen Kommission offenbar als Einladung verstanden wird, für jeden der mittelbar mit medizinischer Leistungserbringung zu tun hat, sich in die ureigensten Angelegenheiten der Ärzte einzumischen.

Das Drängen der DKG unterstreicht noch einmal die Bedeutung des außerordentlichen Ärztetages, bei dem klargestellt werden muss, dass es sich bei der GOÄ um ein zentrales Element eines freien Berufes handelt und von diesem eigenständig und selbstbestimmt mit dem Bundesgesundheitsministerium als Verordnungsgeber zu verhandeln ist.

Durch die Forderung der DKG nach einer Selbstverwaltungslösung und damit einer Angleichung der Vergütungssysteme von GKV und PKV macht sich die Krankenhausgesellschaft zum Steigbügelhalter einer Einheitsgebührenordnung wie Prof. Karl Lauterbach sie heute ebenfalls gefordert hat. Diese ist das tragende Element einer Einheitsversicherung und damit der Bürgerversicherung wie Prof. Karl Lauterbach sie heute ebenfalls gefordert hat.“

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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