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GESUNDHEITSREFORM IST EIN PRAXIS-VERNICHTUNGS-PROGRAMM

16. November 2006 - eur Berlin, 16. November 2006 – „Mit der Gesundheitsreform schlittert Deutschland nicht nur in die Staatsmedizin, die Reform ist zudem ein einziges Praxis-Vernichtungs-Programm“, erklärt Dr. Maximilian Zollner, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund.
„Die Politik hat den vermeintlich hohen Arztzahlen den Krieg erklärt und hofft, durch massenhafte Praxisschließungen Geld im System zu sparen“, so Dr. Zollner.

eur Berlin, 16. November 2006 – „Mit der Gesundheitsreform schlittert Deutschland nicht nur in die Staatsmedizin, die Reform ist zudem ein einziges Praxis-Vernichtungs-Programm“, erklärt Dr. Maximilian Zollner, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund.

„Die Politik hat den vermeintlich hohen Arztzahlen den Krieg erklärt und hofft, durch massenhafte Praxisschließungen Geld im System zu sparen“, so Dr. Zollner.

Anders sei nicht zu erklären, warum die Budgetierung in einem eklatant unterfinanzier-ten System fortgeschrieben wird und die Vertragslandschaft durch eine Vielzahl von Einzelverträgen atomisiert werden soll. „Mit Wettbewerb hat das nichts zu tun, wenn auf der einen Seite die Krankenkassen durch einen einheitlichen Spitzenverband, der Möglichkeit zu Fusionen und zu Insolvenzen konzentriert werden, andererseits die Körperschaften der Ärzte, die Kassenärztlichen Bundesvereinigungen, weiter beschnitten werden und beim Vertragsgeschäft zur hausarztzentrierten Versorgung und zur Integrierten Versorgung außen vor bleiben“, betont Dr. Zollner.

„Da werden Ärzte gesiebt, bis die übrig bleiben, die den Kassen genehm sind“, verdeutlicht Dr. Zollner. Dabei sei klar, welche Ärzte übrig blieben: „Diejenigen, die sich dem Vertragsdiktat der Kassen-Oligopole unterordnen und diejenigen, die sich am billigsten verkaufen werden, bleiben übrig“, befürchtet Dr. Zollner.

Für die Versorgung der Bevölkerung lässt das Schlimmes befürchten: Die flächendeckende und wohnortnahe Versorgung durch niedergelassene Haus- und Fachärzte werde ausgedünnt. Daran würden auch besondere Zuschläge in unterversorgten Gebieten nichts ändern, da diese Zuschläge auf einem ohnehin niedrigen Punktwert und auf einer bereits bestehenden Unterfinanzierung aufsetzen. „Erschwerend kommt hinzu, dass die Mär von niedrigeren Kosten in strukturschwachen Gebieten nicht stimmt“, sagt Dr. Zollner. Die Investitionskosten für eine Hausarztpraxis seien in München ge-nauso hoch wie in Greifswald; die Kreditkosten ebenfalls.

Eine ausführliche Bewerung der Gesundheitsreform finden Sie hier.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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