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Gegen die Selbstzerstörung der Selbstverwaltung – NAV-Virchow-Bund legt Zehn-Punkte-Plan vor

Berlin, 28. Februar 2011 - Zur sofortigen Umkehr einer misslungenen Politik der ärztlichen Selbstverwaltung ruft der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, auf: „In einer gemeinsamen Anstrengung aller niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte muss die Phase der Selbstzerstörung der Selbstverwaltung beendet werden.“ In einem Zehn-Punkte-Plan stellt der Verband der niedergelassen Ärzte Deutschlands Schritte vor, die für die Reanimation der Selbstverwaltung dringend notwendig sind.

Das Maßnahmen-Papier enthält unter anderem die Forderung, die Vertreterversammlung wieder demokratischer zu gestalten. Ihre Vergrößerung sowie die repräsentativere Abbildung ihrer Mitglieder sind dabei unumgänglich. Außerdem müssen die Regionen aus einer Reform der Selbstverwaltung gestärkt hervorgehen. Dazu gehört die regionale Honorarverteilungskompetenz, die einzig in ärztlicher Hand zu liegen hat.

Jegliche Regressforderungen aufgrund von Medikamenten- oder Heilmittelverordnungen müssen entfallen. Es muss hier zu einer Beweislastumkehr kommen, bei der die Krankenkassen nachweisen müssen, dass nicht medizinisch richtig verordnet wurde und nicht umgekehrt. Schließlich stellt sich das Konzept gegen die ausufernde Bürokratisierung in den Arztpraxen. In diesem Zuge muss es in Zukunft auch Aufgabe der Selbstverwaltung sein, für eine vernünftige Ausgestaltung der Kodierrichtlinien zu sorgen.

„Unter dem Deckmantel der Professionalisierung wurde die Selbstverwaltung von der Politik zu einer behördenähnlichen Einrichtung umgebaut“, resümiert der Bundesvorsitzende die Lage. Eine Fortführung dieser Politik führe letztendlich zu ihrem endgültigen Legitimitätsverlust. „Die Ärzte warten auf einen Neubeginn und eine Stärkung ihrer Selbstverwaltung“. Nur so könne der derzeitig zu beobachtende massive Vertrauensverlust gestoppt werden, macht Dr. Heinrich klar.

Der Zehn-Punkte-Plan steht Ihnen unten zum Download zur Verfügung.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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