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Fernbehandlung: Verbände sollen für rasche Umsetzung sorgen

16. Mai 2018 - Der Verband der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund) begrüßt die Pläne des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, die Ärzteverbände in die Ausgestaltung der Fernbehandlungsregelungen einzubinden. Spahn hat dafür gegenüber der dpa einen Runden Tisch angekündigt, dem Vertreter von Ärzteorganisationen sowie Experten aus Pflege und Selbstverwaltung angehören sollen.

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„Fernbehandlung sinnvoll einzusetzen und medizinisch verantwortbar zu gestalten, liegt an uns Ärzten. Wir müssen jetzt schnell klarstellen, was sich technisch umsetzen und in die Versorgungssystematik integrieren lässt“, erklärte der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, im Anschluss an den 121. Deutschen Ärztetag. Dort hatten sich die Ärztevertreter für weniger Einschränkungen bei der Telemedizin ausgesprochen.

„Wir brauchen rasche Lösungen im Sinne der niedergelassenen Haus- und Fachärzte und ihrer Patienten. Ärztliche Sorgfalt ja, aber keine angstgesteuerte Blockadehaltung durch die Landesärztekammern bitte“, appellierte Dr. Dirk Heinrich an seine Kolleginnen und Kollegen. „Dort, wo wir Probleme und Risiken benennen – etwa bei kommerziell betriebenen Gesundheits-Callcentern – müssen wir bessere Alternativen anbieten.“

Gleichzeitig, so Heinrich, müsse unrealistischen Erwartungshaltungen in der Öffentlichkeit begegnet werden, etwa dass sich ab sofort jeder per Online-Sprechstunde krankschreiben lassen kann. „Die Patienten brauchen Aufklärung, wann und wie sie Telemedizin tatsächlich in Anspruch nehmen können. Das ist eine gemeinsame Kommunikationsaufgabe der Ärzte, der Selbstverwaltung, der Kassen und der Politik.“

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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