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Das „Landärztegesetz“ kompakt – Merkblatt zum Versorgungsstrukturgesetz erschienen

Berlin, 18. Januar 2012 - Seit Beginn des Jahres ist das GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) in Kraft. Das so genannte Landärztegesetz enthält zahlreiche Neuerungen in Hinblick auf die künftige Ausgestaltung der Bedarfsplanung sowie veränderte Möglichkeiten zur Niederlassung in eigener Praxis. Daher ist der Informationsbedarf, insbesondere bei niedergelassenen Ärzten, enorm. Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands hat alle Änderungen kompakt und verständlich aufgearbeitet und in einem Merkblatt zusammengestellt.

Neue Ärzte braucht das Land - Das GKV-VStG soll's richten (© Zihlmann - Fotolia.com)

Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes, erklärt zum neuen Merkblatt: „Obgleich es beim Versorgungsstrukturgesetz um die originären Belange der niedergelassenen Ärzte geht, hat kaum ein Vertragsarzt Zeit und Muße, sich in den kompletten Gesetzestext einzuarbeiten.“ Daher, so Dr. Heinrich, fasse der Verband mit dem neuen Merkblatt alle Neuerungen in Kurzform zusammen. „Das Merkblatt gehört in jede Praxis“, so der Vorsitzende.

Obwohl wichtige Teile des GKV-VStG erst im Laufe des Jahres genauer ausgearbeitet werden – so zum Beispiel die neue Bedarfsplanung und die Ausgestaltung des neuen ambulanten spezialfachärztlichen Sektors –, greifen seit dem 1. Januar 2012 die ersten wichtigen Regelungen. Dazu zählen die Aufhebung der Residenzpflicht oder die Maßnahmen zur intensiveren Verzahnung von ambulantem und stationärem Sektor.

„Das Versorgungsstrukturgesetz enthält begrüßenswerte Neuerungen, so die grundsätzliche Erkenntnis über den Ärztemangel, die neuen Möglichkeiten der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung, die Aufwertung der Ärztenetze oder die Neustrukturierung der Bedarfsplanung“, lobt Dr. Heinrich. Eine solche Politik, die erkannt habe, dass gute Patientenversorgung und attraktive ärztliche Berufsbedingungen keine Gegensätze seien, könne mit einer neuen Bundesregierung schon bald ein Ende haben, warnt der NAV-Chef weiter. „Mit Bürgerversicherung und Einheitsgebührenordnung droht uns dann das Ende der ärztlichen Freiberuflichkeit.“

Das Merkblatt steht unten kostenlos zum Download bereit.

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