Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

Bundestagswahl 2013: Niedergelassene legen Wahlprüfsteine vor

Berlin, 29. April 2013 - Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands legt Wahlprüfsteine für die politischen Parteien vor. Die Antworten auf die zehn Fragen rund um die Zukunft der ambulanten ärztlichen Versorgung sollen die Positionen der Parteien zu den Kernfragen der niedergelassenen Ärzte verdeutlichen und in der Gegenüberstellung vergleichbar machen. Neben Fragen zur ärztlichen Freiberuflichkeit und der Rollenverteilung innerhalb der Selbstverwaltung werden die Politiker aufgefordert, zur künftigen Finanzierung des Gesundheitswesens Stellung zu beziehen.

Parteiencheck zur Bundestagswahl: Wer vertritt die Interessen der Niedergelassenen? (© photocrew - Fotolia.com)

Besonderen Stellenwert hat die Frage, welche Rolle die Praxisärzte künftig im Gesundheitssystem haben werden. Dies betrifft nicht nur die ärztliche Freiberuflichkeit, zu der die Parteienvertreter Aussagen treffen sollen. Auch grundlegende Fragen zum Vergütungssystem ärztlicher Leistungen werden gestellt. So heißt es beispielsweise: „Stimmen Sie zu, dass auch niedergelassene Ärzte für ihre Leistungen feste Preise erhalten sollten?“ Auch die Politikermeinungen zum dualen Versicherungssystem interessieren den Verband. Für den Fall eines vereinheitlichten Versicherungsmarktes im Rahmen einer Bürgerversicherung fordert das Papier zu Lösungsvorschlägen auf, wie die derzeit 9,5 Mrd. Euro Privatumsatz ausgeglichen werden können.

Weiter geht es um die Ausgestaltung der gemeinsamen Selbstverwaltung zwischen Krankenkassen und Ärzten. Diese sei mit den konfliktiven Honorarauseinandersetzungen im vergangen Jahr an ihre Grenzen gestoßen. Grund dafür: die Machtkonzentration auf Kassenseite mit dem Spitzenverband Bund der Gesetzlichen Krankenkassen. „Sind Sie für eine Rückkehr zu kassenartenspezifischen Honorarverhandlungen auf Bundes- und Landesebene sowie für die Wiedereinführung der Beitragsautonomie der Krankenkassen?“, heißt es hierzu in den Wahlprüfsteinen.

Darüber hinaus widmet sich der Fragenkatalog des NAV-Virchow-Bundes innerärztlichen Themen. So wird gefragt, wie die ambulante Weiterbildung gefördert und der Mangel an niedergelassenen Haus- und Fachärzten kompensiert werden kann. Außerdem werden die Adressaten des Papiers aufgefordert, ihre Ansichten zur fortschreitenden Vernetzung in ärztlichen Kooperationen darzulegen.

Die Wahlprüfsteine und die Antworten der Politik finden sich im Internet unter: www.nav-virchowbund.de/wahlpruefsteine.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@nav-virchowbund.de
Web: www.nav-virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/nav_news

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Fon: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
E-Mail: klaus.greppmeir@nav-virchowbund.de