Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

BUNDESHAUPTVERSAMMLUNG DES NAV-VIRCHOW-BUNDES:
SOLIDARITÄT IM KOMMENDEN GESUNDHEITSSYSTEM STÄRKEN

17. November 2003 - eur Berlin, 15. November 2003 – In einem reformierten und modernisierten Gesundheitssystem muss die Solidarität unter den Versicherten gestärkt und deren individuelle Verantwortung betont werden, bekräftigt der NAV-Virchow-Bund auf seiner Bundeshauptversammlung 2003 in Berlin. Dadurch sollen egomane Verhaltensweisen im bisherigen System der Gesetzlichen Krankenversicherungen abgebaut werden. Der NAV-Virchow-Bund unterstreicht in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einer Gesundheitspauschale, wie sie bereits in der Bundeshauptversammlung 2002 gefordert und im „Herzog-Papier“ festgeschrieben wurde als den richtigen Ansatz zur nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems.

eur Berlin, 15. November 2003 – In einem reformierten und modernisierten Gesundheitssystem muss die Solidarität unter den Versicherten gestärkt und deren individuelle Verantwortung betont werden, bekräftigt der NAV-Virchow-Bund auf seiner Bundeshauptversammlung 2003 in Berlin. Dadurch sollen egomane Verhaltensweisen im bisherigen System der Gesetzlichen Krankenversicherungen abgebaut werden. Der NAV-Virchow-Bund unterstreicht in diesem Zusammenhang seine Forderung nach einer Gesundheitspauschale, wie sie bereits in der Bundeshauptversammlung 2002 gefordert und im „Herzog-Papier“ festgeschrieben wurde als den richtigen Ansatz zur nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitssystems.
Mit dem am 1. Januar 2004 in Kraft tretenden Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung sei ein Richtungswechsel gegenüber den vorausgegangenen Gesetzentwürfen vollzogen worden: Die bedrohlichen Elemente der vorigen Entwürfe, die gekennzeichnet waren durch eine weitgehende Fremdbestimmung der niedergelassenen Ärzteschaft, eine Misstrauenskultur gegenüber der Ärzteschaft und ins-besondere die Zielsetzung, die Freiberuflichkeit der niedergelassenen Ärzte in eine Staatsmedizin zu überführen, sind gestrichen worden.
Ebenso sind strukturelle Ansätze, wie sie der NAV-Virchow-Bund teilweise seit Jahren fordert, wie die Integrierte Versorgung, Versorgungszentren, ambulante Öffnung der Krankenhäuser für spezielle Leistungen, enthalten und müssen nun konstruktiv ausgeformt werden.
Auf keinen Fall hinnehmbar ist der wiederholte und massive Eingriff in das Honorarvolumen der niedergelassenen Ärzte durch den West-Ost-Transfer, die 1-%-Anschubfinanzierung für die Integrierte Versorgung, die Praxisgebühr und die Sondervergütung für die hausarztzentrierte Versorgung aus der Gesamtvergütung.
Der NAV-Virchow-Bund beklagt, dass mit der hausarztzentrierten Versorgung die Einzelverträge, die für Fachärzte abgewendet werden konnten, durch die Hintertüre wieder eingeführt wurden.
Zudem prognostiziert der NAV-Virchow-Bund eine Zunahme an Bürokratie, wie sie nach jeder Reform festzustellen ist.

Die Entschließungen der Bundeshauptversammlung 2003 finden Sie hier.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@nav-virchowbund.de
Web: www.nav-virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/nav_news

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Fon: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
E-Mail: klaus.greppmeir@nav-virchowbund.de