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BUNDESHAUPTVERSAMMLUNG 2010: ZAHLREICHE BAUSTELLEN IM NIEDERGELASSENEN BEREICH

11. November 2010 - eur Berlin, 11. November 2010 – Die Zukunft der ambulanten Versorgung wird in diesem Jahr Kernthema der Bundeshauptversammlung des NAV-Virchow-Bundes sein. Die Delegierten werden sich mit dem Thema Ärztemangel befassen und Wege zur Attraktivitätssteigerung des Arztberufes suchen. Zudem steht die Bedarfsplanung im Zentrum der dreitägigen Veranstaltung. Der Bundesvorstand hält die Bedarfsplanung in ihrer heutigen Form für nicht mehr zeitgemäß und hat ihre komplette Abschaffung als eine Option angeregt.

eur Berlin, 11. November 2010 – Die Zukunft der ambulanten Versorgung wird in diesem Jahr Kernthema der Bundeshauptversammlung des NAV-Virchow-Bundes sein. Die Delegierten werden sich mit dem Thema Ärztemangel befassen und Wege zur Attraktivitätssteigerung des Arztberufes suchen. Hierzu gehört zwingend eine Reform der Vergütungssystematik hin zu einer transparenten und leistungsgerechten Honorierung der vertragsärztlichen Versorgung. Um den ärztlichen Nachwuchs für eine Tätigkeit als Hausarzt zu gewinnen, soll zudem die Möglichkeit diskutiert werden, einen Abschnitt des „praktischen Jahres“ verpflichtend im hausärztlichen Bereich anzusiedeln.

Neben diesen Themen steht die Bedarfsplanung im Zentrum der dreitägigen Veranstaltung. Der Bundesvorstand hält die Bedarfsplanung in ihrer heutigen Form für nicht mehr zeitgemäß und hat ihre komplette Abschaffung als eine Option angeregt. Infrastrukturelle Probleme und unattraktive Rahmenbedingungen ließen sich nicht durch kleinere Planungsbezirke beheben und könnten das Problem des Ärztemangels in unterversorgten Regionen nicht eindämmen, so die Begründung.

Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands wird an seiner Forderung nach Einführung der Kostenerstattung festhalten, da diese die Transparenz im Leistungsgeschehen und die Entscheidungsfähigkeit des Bürgers stärkt und zur Zukunftssicherung des Gesamtsystems beiträgt. Der NAV-Virchow-Bund wird sich weiter dafür einsetzen, dass Patienten und Ärzten entsprechende Wahlmöglichkeiten eröffnet werden.

Ferner steht das Thema Telematik auf der Agenda der diesjährigen Bundeshauptversammlung. Der Verband lehnt die elektronische Gesundheitskarte in der vorliegenden Form nach wie vor ab und setzt sich für einen Stopp des Großprojektes ein. Alternativ wird die Prüfung dezentraler Speichermedien auf ihre Praxistauglichkeit gefordert.

Da die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) immer weniger als Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte agiert, wird die grundlegende Reform der Selbstverwaltung diskutiert werden.

Auf der Bundeshauptversammlung, die vom 12. bis zum 14. November in Berlin (Tagungszentrum Reinhardtstraßenhöfe, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin) stattfindet, wird in diesem Jahr turnusgemäß auch ein neuer Bundesvorstand gewählt.


Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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