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Selbstverwaltung reformieren

Niedergelassene Ärzte fühlen sich im System der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) sicher, aber unwohl. Die meisten Ärzte sehen die KV nicht mehr als Selbstverwaltung, sondern als bürokratisches Konstrukt, das ihnen übergestülpt wird. Und der Staat greift durch Gesetze und Aufsicht immer mehr in die Selbstverwaltung ein.

 Nur eine starke, professionelle Selbstverwaltung kann Patienten und Ärzte vor der Staatsmedizin schützen.

 

 

Unsere Forderungen zur Reform der ärztlichen Selbstverwaltung:

 

  1. Vertreterversammlungen neu ordnen

    Die Gremien müssen die Mitgliederstruktur repräsentativer abbilden


  2. Vorstände professionalisieren

    Die ärztliche Selbstverwaltung braucht fachlich kompetente Vorstände


  3. Demokratische Elemente ausbauen, z. B. Direktwahlen


  4. Haupt- und Ehrenamt klar trennen


  5. Interne Aufsichtsgremien stärken

    Der Staat hat nur Rechtsaufsicht über die Selbstverwaltung. Alle anderen Fragen können und wollen Ärzte unter sich selbst klären.


  6. Lagerbildung beenden

    Vorstandsposten sollten nicht paritätisch auf Haus- und Fachärzte verteilt werden. Genauso unnötig ist es, die KVen in haus- und fachärztliche Sektionen zu spalten. Lagerbildung schwächt den Zusammenhalt und die Position der niedergelassenen Ärzteschaft enorm.

 

Erfahren Sie mehr in unserem Positionspapier zur Reform des Systems der Kassenärztlichen Vereinigungen.

 

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