SPD

"Wir wollen eine integrierte Bedarfsplanung der gesamten medizinischen Versorgung. Die Abgrenzung zwischen einem Verbotsvorbehalt im stationären Sektor und einem Erlaubnisvorbehalt im ambulanten Bereich erscheint nicht zielführend. Entscheidend für die Anwendung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sollte weniger der Ort der Anwendung als vielmehr die fachliche Geeignetheit der Leistungserbringer sein, um im Interesse der Patientinnen und Patienten Wirksamkeit, Qualität und Sicherheit neuer Methoden zu gewährleisten.

Es ist davon auszugehen, dass die gesetzliche Vorgabe, wonach Empfehlungen zu Formulierungshilfen für Verträge der Krankenhäuser mit leitenden Ärzten die Unabhängigkeit medizinischer Entscheidungen sichern sollen, indem sie Zielvereinbarungen ausschließen, die auf finanzielle Anreize für einzelne Leistungen und Leistungsmengen abstellen, im Rahmen der Selbstverwaltung umgesetzt wird."