Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

ÄRZTE UND ARZTHELFERINNEN PROTESTIEREN GEMEINSAM

20. September 2006 - eur Berlin, 20. September 2006 - Ärzte und Arzthelferinnen protestieren am 22. September 2006 in Berlin gemeinsam gegen die Gesundheitspolitik der Großen Koalition. Das unterstreichen der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (ehemals Berufsverband der Arzt-, Zahnarzt- und Tier-arzthelferinnen) und der Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände, Dr. Maximilian Zollner, in einer Erklärung.

eur Berlin, 20. September 2006 - Ärzte und Arzthelferinnen protestieren am 22. September 2006 in Berlin gemeinsam gegen die Gesundheitspolitik der Großen Koalition. Das unterstreichen der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (ehemals Berufsverband der Arzt-, Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen) und die Allianz Deutscher Ärzteverbände in einer Erklärung.

„In den ganzen Diskussionen zur Gesundheitsreform kommt ein entscheidender Punkt zu kurz und das ist die Rolle des Arztes als Arbeitgeber“, erklären Sabine Rothe, die Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe, und Dr. Maximilian Zollner, Sprecher der Allianz Deutscher Ärzteverbände. Mit dem vom freiberuflichen Arzt erwirtschafteten Honorar gelte es schließlich, die Praxis wirtschaftlich zu führen und auch die Gehälter der Arzthelferinnen und medizinischen Fachangestellten zu finanzie-ren. Der Arzt trägt damit eine hohe soziale Verantwortung nicht nur gegenüber seinen Patienten, sondern auch gegenüber seinen Mitarbeiterinnen.

Es geht dabei um rund 500.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im niedergelassenen Bereich, die von der großen Koalition leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Die Unterfinanzierung der ambulanten Medizin wird fortgeschrieben, weil durch den Zwang zur kostenneutralen Umsetzung einer Vertragsärzte-Gebührenordnung in Euro-Beträgen die Budgetierung im ambulanten Bereich zementiert wird. Damit werden nicht nur die niedergelassenen Ärzte finanziell weiter stranguliert.

Die Interessenvertretungen von niedergelassenen Ärzten und deren Praxismitarbeiterinnen betonen, dass nicht allein der Arzt, sondern das gesamte Praxisteam die Betreuung der Patienten sichert. Die das deutsche Gesundheitswesen auszeichnende wohnortnahe und flächendeckende ambulante Versorgung ist nur möglich, wenn es dem Arzt durch eine angemessene Vergütung als Grundlage für das wirtschaftlich erfolgreiche Betreiben seiner Praxis ermöglicht wird, seine qualifizierten Mitarbeiterinnen zu motivieren.

Die Allianz Deutscher Ärzteverbände ist ein Zusammenschluss aus Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), Bundesverband der Ärztegenossenschaften, Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB), Hartmannbund – Verband der Ärzte Deutschlands, MEDI Deutschland und dem NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin,
Telefon: (030) 28 87 74 22, Telefax: (030) 28 87 74 15
Klaus Greppmeir (0173/700 92 68)



Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. wurde 1963 als Berufsverband der Arzthelferinnen gegründet und vertritt seit 1981 auch die Interessen der Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen. Seit dem 6. Juni 2006 trägt der Verband den Namen medizinische Fachberufe e.V. Als unabhängige Gewerkschaft ist er die Interessenvertretung der zweitgrößten Berufsgruppe im Gesundheitswesen. Er handelt u. a. Tarifverträge aus und setzt sich für eine zeitgerechte Aus-, Fort- und Weiterbildung der Berufsangehörigen ein. Der Verband medizinischer Fachberufe hat 28.000 Mitglieder.
Geschäftsstelle: Bissenkamp 12-16, 44135 Dortmund
Pressebüro: Ulmenstr. 75, 65527 Niedernhausen
Tel: 06127/703790
Sabine Rothe, Präsidentin, Tel.: 0177/ 7 53 70 18


Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V.
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@nav-virchowbund.de
Web: www.nav-virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/nav_news

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Fon: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
E-Mail: klaus.greppmeir@nav-virchowbund.de