
Der Arbeitskreis Junge Ärzte innerhalb des NAV-Virchow-Bundes repräsentiert speziell die jüngeren Ärzte, die sich mit Ihrer Praxis noch in der Start- und Aufbauphase befinden. Hier ergeben sich naturgemäß andere Interessen und Fragestellungen als bei älteren Kollegen, die ggf. bereits an die Aufgabe Ihrer niedergelassenen Tätigkeit denken. Den Interessen junger Ärzte kommt in der Verbandsarbeit eine besondere Stellung zu, denn hier geht es im besonderen Maß um die Zukunft unseres freien Berufsstands.
Die Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes hat im Jahr 2004 eine Pilotstudie zur Situation junger niedergelassener Ärzte durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass der Rat erfahrener Kollegen in Vorbereitung der eigenen Niederlassung nicht unbedingt gefragt ist:
"Die Zeiten ändern sich! Eine Feststellung, die nicht nur Gegenstand des berühmten Dylan-Song ist, sondern auch für die niedergelassenen Ärzte zutrifft. Es ist noch nicht lange her, da war unter der Kollegenschaft die „Bus ist voll“-Mentalität nicht selten anzutreffen. Diese Mentalität artikulierte die Angst, dass es zu viele Vertragsärzte im System geben könnte und sich dadurch die eigenen Einkunftsmöglichkeiten verschlechtern würden. Hilfreich und solidarisch war diese Mentalität nicht. „Der Bus“ steht aufgrund der demographischen Entwicklung vor einem akuten Fahrgästemangel. [...]"
Lesen Sie hier die vollständige Fassung der Studienergebnisse als PDF.
